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Ausgangssituation

Statistisch gesehen arbeitet jeder neunte Erwerbstätige in Deutschland im Gesundheitswesen. Dies entspricht ca. 4,3 Millionen Menschen. Die größte Berufsgruppe bilden hierbei die Pflegekräfte.

Die nationale und internationale Forschungslage zeigt deutliche empirische Evidenzen hinsichtlich starker körperlicher und psychischer Belastungen und Fehlbeanspruchung in der stationären Krankenpflege auf. Die erhöhte Belastungssituation in der Pflege sowie die unterschiedlichen Arbeits- und Belastungssituationen im ambulanten und stationären Bereich der Pflege schlagen sich merklich auf die Beanspruchungssituation der Beschäftigten nieder. Dies zeigt einen dringenden Handlungsbedarf.

Um den Work Ability Index (WAI) haben sich viele Instrumente etabliert, die auf die Verbesserung und Förderung der Arbeitsfähigkeit im betrieblichen Kontext abzielen. Auf der Grundlage der Instrumentenfamilie rund um den WAI, welche explizit einen ganzheitlichen und strukturierten Prozess mit dem finnischen Arbeitsfähigkeitskonzept ermöglicht, soll eine spezifische Entwicklung zu einem WAI-Pflege erfolgen, der die Besonderheiten der Branche aufgreift.

Zielgruppe

Zielgruppe des Projekts sind Betriebe der ambulanten und stationären Pflege.

Projektziele

  • Erarbeitung eines zielgerichteten und praxistauglichen Instruments zur Unterstützung und Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit sowie dem Wohlbefinden in der Pflege

  • Sensibilisierung zum Thema Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit sowie dem Wohlbefinden in der Pflege

  • Erarbeitung von verhaltens- und verhältnispräventiven Gestaltungsansätzen

  • Erarbeitung von Möglichkeiten prospektiver und gesundheitsförderlicher Arbeitsgestaltung in der Pflege


Projektzeitraum

01.04.2020 - 31.03.2023

Projektbeteiligte

Logo der GAW

  GAW gemeinnützige Gesellschaft für Arbeitsfähigkeit und Wohlbefinden mbH
Ansprechpartner: Tobias Reuter, Geschäftsführer der Institut für Arbeitsfähigkeit GmbH und der GAW
Tel.: +49 (0)30 40757349, tobias.reuter@gaw-wai.de
Logo der vdek   Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)
Ansprechpartnerin: Stefanie Thees, Projektleiterin, Referat Prävention und Gesundheitsförderung
Tel.: +49 (0)30 26931 1951, stefanie.thees@vdek.com

 

 

 

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